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Familien-Aufstellungen

Selbstfindungs-Aufstellungen

für Familien-, Ahnen-, Körper-
und Persönlichkeits-Themen

Systemische Familien-Aufstellungen

 

Aufstellungen sind ein sehr effizientes Hilfsmittel, Ursachen und Lösungen für nahezu alle Problembereiche des Lebens zu finden. Sowohl in der Gruppe wie in der Einzeltherapie eröffnen sie Einblick in unbewusste innere Vorgänge, die das Leben steuern.

 

Familien-Aufstellungen zeigen eindrucksvoll, dass jeder Mensch mit den Ereignissen seines Familiensystems, über viele Generationen hinweg, energetisch verbunden ist. Alle Ereignisse, Gefühle und Personen scheinen in uns so lebendig zu sein, wie ein Teil unseres Organismus. Diese unbewusste Verbindung verstrickt und verhindert den eigenen Weg gehen zu können. Ziel ist hierbei, den eigenen, nicht verstrickten Platz innerhalb des Familiensystems zu finden.

 

In Selbstfindungs-Aufstellungen wird sichtbar, dass Verstrickung in unerledigtes Schicksal der Ahnen oder anderer nahestehender Menschen nur geschehen kann, wenn keine gesunde Abgrenzung des eigenen Identitätsraumes für die Entfaltung eigener Selbstanteile vorhanden ist. Verstrickung ist die Folge eines unbewusst verinnerlichten Abgrenzungsverbotes.

 

Über Selbstfindungs-Aufstellungen kann die Verbindung zu den eigenen Selbstanteilen im eigenen Identitätsraum wieder hergestellt und geschützt werden. Dadurch verlieren sich zusehends Verstrickungen in fremde Schicksale. Dies tut allen Beteiligten gut und führt zu klarer, kraftvoller und authentischer Lebensgestaltung.

 

Hierfür ist es nötig, einst unbewusst angenommene Aufenthalte in fremden Identitätsräumen zu erkennen und zu beenden. 

 

Einst für uns wichtige Menschen beheimaten wir oft auch unbewusst, aus den unterschiedlichsten Gründen, im eigenen Identitätsraum. Hieraus dürfen wir sie achtungsvoll aber bestimmt entlassen.

 

 

Eigener Identitätsraum

Dies ist der eigene Seelenraum mit all den angelegten persönlichen Talenten und Fähigkeiten. Nur hier können wir, wenn wir alleine mit unseren Selbstanteilen diesen Raum bewohnen, das eigene Potenzial entwickeln und sein wer wir wirklich sind. 

 

Fremde Identitätsräume

Das sind die Seelenräume jener Menschen von denen wir einst abgängig waren, die für uns wichtig waren oder die wir früh verloren haben. Das sind Menschen, deren Anliegen uns oft wichtiger erschienen als die eigenen, Menschen um die wir uns sorgen oder kümmern, aber auch Menschen von denen wir uns heute abhängig wähnen, oder vor denen wir uns fürchten oder die wir ablehnen.

 

Dazu gehören Eltern und Großeltern, Geschwister, auch verstorbene Geschwister, verlorener Zwilling im Mutterleib, oder andere nahe Bezugspersonen der Kindheit, der Herkunftsfamilie. In der Gegenwartsfamilie sind dies Partner und Kinder, aber auch Ex-Partner/innen, Freunde, Feinde, Vorgesetzte oder anderweitige Autoritätspersonen.

 

Oder es sind Felder mit denen wir uns sehr identifizieren oder von denen wir uns abhängig wähnen: Beruf, Geschäft, Unternehmen, Institutionen oder Statussymbole. 

 

Auch Ereignisse aus der Vergangenheit führen oft dazu sich damit zu identifizieren, dann wirken sie Hier und Heute hinderlich.

 

 

Abgrenzungsübungen in der Aufstellung tragen dazu bei, neue Fähigkeiten körperlich zu erfahren und damit im Gehirn zu verankern. Sie stehen fortan im Leben zur Verfügung.

 

Über Aufstellungen für Selbstfindung und Selbstintegration kann man

  • belastende Verstrickungen erkennen und sich daraus lösen,
  • aus leidvollen Mustern der Ahnen aussteigen,
  • Botschaften körperlicher Symptome oder Krankheiten verstehen,
  • Selbstheilungskräfte aktivieren,
  • bei sich selbst ankommen und sein wahres Selbst kennenlernen,
  • den eigenen Identitätsraum einnehmen und schützen lernen,
  • die Auswirkung heilsamer Abgrenzung erfahren,
  • bisher ungenutzte eigene Potenziale entdecken,
  • in die eigene Kraft finden um seinen eigenen Lebensweg selbstbestimmt im Miteinander zu gehen.

 

 

Selbstfindungsaufstellungen eignen sich für Anliegen mit

 

  • Beziehungskonflikten in allen Bereichen
  • der Gegenwarts- und Herkunftsfamilie
  • der eigenen Partnerschaft oder Ex-Partnerschaften
  • den eigenen Kindern
  • wiederkehrenden Erfahrungsmustern
  • körperlicher oder psychischer Erkrankung
  • Erschöpfung, Depressionen oder Burnout
  • Selbstwertthemen und Mobbing
  • der Vergangenheitsbewältigung
  • erlebter Kindheitstraumata
  • Berufswahl oder beruflicher Neuorientierung
  • eigener Potenzialentfaltung
  • beruflichen und geschäftlichen Angelegenheiten.  

 

 

 

Verstrickung Bild aus Seminar Helmut Laber © Ute Spingler


Systemische Sichtweise

 

Aus systemischer Sicht ist der Menschen nicht nur ein eigenständiges und vollständiges Wesen, sondern auch eingebunden in seine Familie, seine Ahnen als Teil des Familiensystems. In diesem Feld sind alle verarbeiteten und unverarbeiteten Erlebnisse als Energie vorhanden. Die Energiefelder der Menschen, egal ob sie noch leben oder bereits verstorben sind, agieren miteinander und wollen in die Ordnung finden.

 

Über Jahrtausende hinweg wurde den Menschen nicht nahegebracht ein eigenes und würdevolles SELBST zu haben und die Verbindung damit zu erhalten. Stattdessen wurde die eigene Würde an zu erfüllende Bedingungen geknüpft. Damit wurde der Mensch von seiner ureigenen Kraft und seinem ureigenen Potenzial abgeschnitten. Der Mensch konnte dadurch in den Dienst anderer gestellt werden.

 

In dieser heutigen Zeit lernen wir Menschen wieder uns die eigene Würde zurückzuholen und Abhängigkeiten zu beenden. Frei und bei sich zu sein, führt die Menschen in eine friedliche und freudige Gemeinsamkeit.

 


Ablauf einer Selbstfindungs-Aufstellung

 

Wer ein Anliegen hat, wählt Stellvertreter für sein ERWACHSENES SELBST, sein KINDLICHES SELBST und für die Person mit der es etwas zu klären gibt, oder die Befindlichkeit, die ihn beschäftigt.

 

Hierzu wählt er andere Teilnehmer aus der Gruppe, die sie stellvertretend repräsentieren, und stellt sie im Raum zueinander in Beziehung. Dann stellt Klient/in sich selbst dazu. Auf diese Weise wird im Außen sichtbar wie es innerlich empfunden wird.

 

Die Stellvertreter spüren dabei an sich, wie es diesen Personen und eigenen Selbst-Anteilen auf tieferer Ebene geht. Dabei wird verständlich was hinsichtlich des eigenen Anliegens wirkt.

 

Die Einführung einer symbolischen Grenze wirkt sich spontan verändernd auf die Beteiligten aus. Damit wird sichtbar, dass durch ein verinnerlichtes Abgrenzungsverbot mehr Bindung an fremde Anteile oder Personen entstand, als zu den eigenen SELBST-Anteilen.

 

Im Anschluss daran überprüft der Klient, welche Rollen im fremden Raum unbewusst übernommen wurden und noch heute die Verbindung zu sich selbst verhindern. Klarstellung und Loslassen alter Rollen führen spontan zu neuer Klarheit im Denken und sofort spürbarer körperlicher Entlastung.

 

Dieses Phänomen, am eigenen Köprer sofort Entlastung zu spüren, erlebt jeder Klient selbst. Diese Erfahrung setzt enorme innere Kräfte frei.

 

Seit mehr als 19 Jahren erlebe ich, wie hilfreich und klärend die Erkenntnisse aus Aufstellungen sind. In den persönlichen Einzelsitzungen werden Bodenanker verwendet und an den verschiedenen Plätzen können die unterschiedlichen Befindlichkeiten nahezu von jedem Menschen selbst wahrgenommen werden.

 


Nutzen von Aufstellungen

 

  • Klienten erleben dabei erstmals im Außen, was sie in ihrem Inneren bewegt, das sie sich nicht erklären konnten und sich nicht in der Lage sahen, es auszudrücken. Ein sehr eindrückliches und erleichterndes Geschehen.
  • Wer aufstellt kann erleben, dass Liebe und Annahme dessen was ist, im Gegensatz zur bisherigen Abwehr, innere Vorbehalte löst und zu neuer Verbindung mit - und neuem Vertrauen in sich selbst führt.
  • Werden Verstrickungen mit anderen Personen erkannt und der fremde Identitätsraum verlassen, entsteht ungeahnte neue Freiheit.
  • Dies fördert gegenseitiges Verstehen innerhalb der Familie und kann bis zum Ausbleiben körperlicher Symptome führen.
  • Werden körperliche Symptome aufgestellt, kann dahinter liegender Sinn erkannt werden und Veränderungen für Genesung anstoßen.
  • In Aufstellungen mit dem Inneren Kind wird sichtbar, wie man bisher mit sich selbst umgeht und welches kreative Potenzial auf Entfaltung wartet.
  • In Aufstellung der Partnerschaft wird deutlich was in die Beziehung hineinwirkt und wie Liebe gelingen kann.
  • Mit einer Aufstellung eröffnen sich neue Sichtweisen und Wege für heilsame Veränderungen im Lebensalltag.
  • In der Aufstellung beruflicher Systeme können Ursachen hemmender Auswirkungen in Teams und Abteilungen erforscht und Veränderungen auf ihre Wirkung getestet werden.
  • Für Eltern und werdende Eltern entstehen Voraussetzungen, um Kindern ein Umfeld von Sicherheit und Geborgenheit für die individuelle Entfaltung des eigenen Wesens zu schaffen.
  • Kinder sind unsere Zukunft. Innere Klarheit und innerer Frieden der Eltern, wirken unmittelbar befreiend auf die Kinder.

 

 

 

"Wer sich selbst gefunden hat -
kann nichts auf der Welt mehr verlieren!"

 

 Seminare mit Aufstellungen für Selbstfindung und Selbstintegration

 

Persönliche Selbstfindungs-Aufstellungen in Einzelarbeit in meiner Praxis

 

Aufstellungen in der telefonischen Beratung

 

 

Im folgenden einige Themenbereiche für Aufstellungen:

  

 

 

 

Selbstfindungs-Aufstellungen für Ahnenthemen

Die ungelösten Energien aus den Erfahrungen der Ahnen wirken sich im Leben nachfolgender Menschen auf unbewusste Weise aus. Wer mit dem Blick seines Herzens auf die Ereignisse seines Lebens schaut, kann erkennen, dass sich viele Ereignisse aus den Generationen wiederholen. Oft ist uns dies nicht bewusst, aber wer sich näher damit befasst, kann es feststellen. In Selbstfindungs-Aufstellungen kommen ungelöste Familien- und Ahnenthemen ans Licht, die wir unbewusst wiederholen.

 

Es erscheint so, als seinen gewisse Gefühle die größten Feinde des Menschen. So werden sie in den Generationen verdrängt und an nachfolgende weitergereicht. Selbstfindungs-Aufstellungen helfen eigene und fremde Gefühlsenergien zu unterscheiden und Verbindung mit dem eigenen Selbst herzustellen, was den Ahnen meist nicht möglich war. Damit lösen wir auch für sie indem wir für uns etwas tun. 

 

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Symptomaufstellungen

Im Aufstellen körperlicher oder psychischer Krankheitssymptome werden innere Strukturen sichtbar, die dem Entstehen der Symptomatik zugrunde liegen.

 

Der Körper ist unser bester und ehrlichster Freund. Er zeigt alle Energien an, die in uns wirksam sind. Der Körper drückt auf deutliche Weise aus, um welche Energien (Emotionen) es geht und in welchen Lebenssituationen (Körperregionen) sie wirksam sind.

 

Körperliche Erkrankungen und psychische Störungen können innere Spaltungen ausdrücken, auf Verstrickung mit Personen des Familiensystems hinweisen, übernommene verinnerlichte und selbst erschaffene ausgrenzende Glaubensüberzeugungen ausdrücken, oder auf ein Festhalten alter Erlebnisse oder Traumata hinweisen. 

 

Da verinnerlichte Muster unbewusst beschützt und bewahrt werden, (sie bringen oder brachten einst auch einen sehr verborgenen Nutzen) kommen wir über Nachdenken nicht an die Wurzeln der Symptome heran.

 

Aufstellungen helfen, die Ursachen zu ergründen, Fremdes und unwahre Überzeugungen loszulassen, sowie innere Spaltungen aufzuheben. Werden die Botschaften der Seele, die sich im Körper ausdrücken, wahrgenommen und verstanden, können Symptome sich verabschieden.

 

 

Aufstellungen zu beruflichen Themen

Berufliche und geschäftliche Themen können wunderbar über Aufstellungen geklärt werden. Aufstellungen dienen auf besondere Weise dazu, Dinge zu verstehen die sich bisher unserem Verständnis entziehen.

 

Die meiste Zeit verbingen wir Menschen mit Arbeit im Unternehmen. Dabei ist nur selten bewusst, dass das berufliche Umfeld eine vortreffliche Projektionsfläche darstellt um den unbewusst verinnerlichten Umgang mit Abgrenzungsthemen und der eigenen Identitätssuche auszdrücken.

 

Das berufliche Umfeld als Spieglefläche zu sehen ist natürlich neu und mag zunächst Unbehagen und Abwehr auslösen. Doch unbewusster innerer Stress hat gute Chancen sich im Berufsalltag zeigen zu können. Ebenso Überforderung, Erschöpfung, Ärger, Wut, Unverständnis, Leistungszwang, Konkurrenzdenken, Missgunst, Ausgrenzung, usw.

 

Berufliche Aufstellungen betreffen immer die Einzelperson für ihre jeweiligen persönliches Anliegen. Die Strategien des inneren Kindes dabei zu erkennen, bewirkt sehr große Aha-Effekte. Wenn ihnen ihre Arbeitsumgebung manches Mal wie ein Kindergarten vorkommt, dann ist das nicht zufällig so. Denn in jedem Menschen, wenn er denn die Kontrolle verliert, reagiert ein inneres Kind, das sich dann mit seinen Abgrenzungsbestrebungen oder -versäumnissen zeigt.

 

Chefs als Projektionsflächen von Vaterfiguren, Kollegen oder Kolleginnen dienen vortrefflich um Geschwisterthemen zu heilen, usw.. Wohl dem, der dies erkennt, der kann große Schritte in die eigene Freiheit tun.

 

Auch in beruflichen Aufstellungen steht das Prinzip von Übernahme der eigenen Verantwortung ganz oben. Denn nichts im Leben geschieht einfach so, alles hat einen tiefen Sinn, der jedem der Beteiligten dient.

 

So werden in Beruflichen Aufstellungen bisher unerkannte Einflüsse sichtbar und zeigen überraschende neue Handlungsmöglichkeiten auf. Es zeigt sich auch hier, wie berufliche Unternehmungen, ein Scheitern oder Gelingen, oft aus verdrängten und in den Generationen weitergereichten Projektionen, gesteuert werden. Wird dies erkannt, gewürdigt und losgelassen können eigene Unternehmungen gelingen.

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Helmut Laber, Praxis für Selbstfindung und erfülltes Leben 
Schnell erreichbar von Augsburg, Günzburg, Ulm, Memmingen, Mindelheim und Landsberg - Zentral erreichbar von München, Nürnberg, Stuttgart, Lindau und Kempten - Seminare in Krumbach, München, Allgäu und Lüneburg.

Praxis Erwin-Bosch-Ring 54, 86381 Krumbach (Schwaben) Kreis Günzburg